Musikheim - St. Johann i.S. / A

 

Musikheim - St. Johann i.S. / A - 2004  
Geladener Wettbewerb  
 
 
Grundriss

Die Gemeinde St. Johann i.S. plante mit dem ortsansässigen Musikverein die Errichtung eines Musikheimes samt den erforderlichen Nebenräumen.

Neben der Nutzung als Probenraum für den örtlichen Musikverein, soll auch die Möglichkeit einer Mehr-fachnutzung bestehen.

Zusätzlich zu den gewünschten Funktionen des Musikheimes soll ein jederzeit zugängliches Behinderten-WC vorgesehen werden.

Ziel des Wettbewerbes war die Ermittlung des technisch und wirtschaftlich optimalsten Gebäudes auf Basis der formulierten Anforderungen unter Berücksichtigung gestalterischer und funktions-bedingter Gesichtspunkte (Text Auslober). 

 
 
   

Die Gliederung des Baukörpers ergibt sich aus den vorgegebenen Funktionen, daher wurde das vorgegebene Funktionsprogramm gestalterisch ausformuliert. Zentraler Baukörper ist der Proberaum, der gegenüber den anderen Elementen überhöht wurde und somit als Zentrum erkannt wird. Die beiden anschliessenden Räume - Foyer und Aufenthaltsraum - wiederum sind gegenüber den Nebenelmenten (Büro - Lager etc.) vertikal abgesetzt. Dem zentrale Körper wird ein farbliches Merkmal angelegt, Mais-Gelb. Die Nahtstelle zwischen Foyer / Aufenthaltsraum und den anschliessenden Nebenelementen ist als Glaskörper definiert, und, über den Zugang hinausgezogen, als Eingangsbereich eindeutig erkennbar.

Massivbau mit vorgehängten beschichteten Alu-Paneelen und WD im Bereich des Probe-raumes. Die restlichen Baukörper ist ein Massivbau mit Vollwärmeschutz. Flachdach mit extensiver Begrünung.

Der Eingangsbereich mit dem Dach (Nahtstelle) ist eine Stahl-Glaskonstruktion.

 
 
     
  Lageplan   Perspektive

   

 

Jugendsporthaus - Schladming / A

 

Jugendsporthaus Schladming / A - 2002  
Geladener Wettbewerb, Funktionssanierung und Entwicklungskonzept für weitere Baustufen
Neugestaltung Hauptzugang - Erweiterung Unterkunft
 
 
   

Von den Teilnehmern des Verfahrens wurde ein Vorentwurf in Form eines Ausbau- und Entwicklungskonzept für die weiteren Baustufen, ein Gestaltungsvorschlag für die Zimmer einschlie▀lich Detaildarstellung nach freier Wahl, Gestaltung des Eingangbereiches, sowie eine plausible Ermittlung der Kosten unterteilt in und in "SOFORTMASSNAHMEN" innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens und "ZUKUNFTSPERPEKTIVEN" laut Ausbau und Entwicklungskonzept der weiteren Baustufen erwartet. (Text Auslober).

Der "Umbau im Bestand" beschränkt sich auf den Einbau von Sanitärzellen und den Einbau von Zwischenwänden, wobei durch geringfügige Erweiterungen im Bestand ("An- und Ausbau") die geforderten 2-Bettzimmer annähernd erreicht werden konnten (ausgenommen 5 4-Bettzimmer im OG1). D.h., der Oberstufe (OG2 und DG) stehen in Summe 57 2-Bettzimmer (114 Schüler - gefordert 110) und der Unterstufe (OG1) 18 2-Bett- und 5 4-Bettzimmer (56 Schüler - gefordert 65), es könnten aber 2-Bettzimmer in 4-Bettzimmer umgewandelt werden. Zusätzlich ("Neubau") stehen in 3 Geschossen (OG1 - DG) 24 2-Bettzimmer (48 Schüler) zur Verfügung wobei das 2. und 3. Geschoss zu einem späteren Zeitpunkt errichtet werden ("Zukunftsperspektive") könnte. Das sind insgesamt 218 Beherbergungsmöglichkeiten. EG und UG wurden bereinigt und umgruppiert. Im UG wurden, durch den Neubau unter dem Hauptzugang und der Grünfläche, zusätzliche Wellness-Bereiche geschaffen ("Zukunftsperspektive").

 
 
          
  Hauptzugang   Perspektive Innenraum
 
Weitere Beispiele auf den nächsten Seiten  
Seite zurück Seite 6 Seite weiter